Zwischenziel

10 Mai

Es ist euch zwar wahrscheinlich eh sehr egal, ABER:

Ich habe 5 Kilo abgenommen! In den letzten 6 Wochen. Auch, wenn die meisten vergessen haben, mich zu nerven. Und damit hab ich eins meiner Zwischenziele (s. rechts) erreicht.

Und das ist ein Grund zum Feiern und ihr sollt euch mit mir freuen und überhaupt.

Das wird jetzt so weiter gehen, bis ich mich wieder rundum wohlfühle in meinem Körper. Ich hasse meinen Körper nicht, ich alleine komme damit klar und dennoch frag ich mich dann manchmal: Wie soll jemand anderes ihn schön finden? Selbstzweifel, die ich leider nicht einfach so abschalten kann, obwohl ich mich selbst eigentlich ziemlich awesome finde. Das soll nicht eingebildet klingen, das ist nur eine gesunde Portion Selbstbewusstsein, die ich leider nicht immer habe.

Und jetzt heißt es für euch: Nervt mich bitte wieder, drückt die Daumen und so was euch sonst noch so einfällt. Weil ich möchte, dass das so weiter läuft.

(Diesee Blogeintrag wurde für mich selbst geschrieben, damit ich mir einbilden kann, dass ihr alle mitfiebert und so. Damit ich mir einbilden kann, dass es Leute gibt, die das interessiert und die nicht “enttäuscht” werden wollen von mir.)

Ich will

18 Apr

Ich will frei sein. Ich will das machen, wozu ich Lust habe und zwar genau in dem Moment, in dem ich gerade Lust dazu habe und nicht erst dann, wenn irgendjemand mir sagt, dass es jetzt möglich ist.

Ich will ungebunden sein, ohne grundlose Regeln leben und mir mein Leben so gestalten, wie es MIR passt und nicht den anderen.

Ich will vorwärts gehen und wenn nötig, einen Schritt rückwärts um Anlauf zu nehmen und nach vorne zu sprinten.

Ich will schreiben. Ich will Geschichten erzählen. Geschichten von mir, von meinem Leben, von anderen, von deren Leben. Von Liebe, Leben, Freiheit, Gefühlen, Gedanken, Menschen, Vertrauen und vom Fallen und wieder Aufstehen. Oder auch vom Fallen und dem Darauf warten, dass sich jemand zu dir auf den Boden legt.

Ich will Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern und Lachfalten auf die Stirn malen.

Ich will nicht mehr schwarz-weiß sehen und die Welt in Gut und Böse einteilen. Denn die Welt ist mehr als das und schwarz und weiß sind eh langweilige Farben.

Ich will die Welt in Farbe sehen, bunt, 3D, in HD-Auflösung und alles nur noch in Dolby Digital hören. Wenn nötig mal ich sie selbst bunt an, mit Ideen, Gedanken, Gefühlen. Mit jedem Schritt und mit jedem Wort, das meinen Mund verlässt.

Ich will Musik hören und meinen eigenen Lebenssoundtrack entwerfen, während ich Jack Johnson höre am Meer laufen und das Wasser an meinen Füßen spüren, mit Bosse im Ohr durch die Stadt laufen, zusammen mit Alin Coen weinen, wenn ich traurig bin und mit Mumford & Sons durch Indien reisen.

Ich will Meer. Ich will Meer sehen, dem Wellenrauschen lauschen und den Wellen beim Brechen zu sehen, Salzwasser riechen und mit Salzwindhaaren nach Hause hüpfen.

Ich will die Düfte der Welt riechen und reisen, vom Big Apple nach Kalkutta, von Hongkong in ein kleines Ziegendorf in Kasachstan.

Dahin, wo man Sprachen spricht, die ich noch nie gehört habe, wo die Menschen nichts haben und dir selbst davon noch abgeben.

Dahin, wo die Luft anders schmeckt und neue Sinne geweckt werden.

Dahin, wo ich Dinge fühle, von denen ich nicht wusste, dass sie überhaupt existieren.

Ich will ein One-Way-Ticket nach irgendwo anders, nur nicht hier sein.

Ich will andere Kulturen entdecken und jemanden zu Hause haben, der mich immer wieder mit offenen Armen empfängt.

Ich will mein Herz und zwar ganz. Herzensdiebe können mir gestohlen bleiben. Ich will mich selbst finden. Und dann jemanden, der mit diesem Ich klar kommt.

Ich will jemanden, der mich genug liebt. Jemanden, der mich mehr als genug liebt. Jemanden, der mich liebt, auch wenn es mir unmöglich ist körperlich anwesend zu sein.

Ich will Liebe, die weitergeht und nicht einfach so aufhört.

Ich will jemanden, dem ich alles erzählen kann, der sich zu mir legt, wenn ich am Boden liege, der mich umarmt, wenn ich verzweifelt bin. Jemanden, für den das alles nicht zu viel verlangt ist.

Ich will finden und gefunden werden.

Ich will niemanden brauchen.Und ich will aufhören mir in einem Atemzug selbst zu widersprechen.

Ich will mich verändern, damit es nie jemand wagen wird mir zu sagen „Ach, immer noch die Alte.“ Manchmal will ich aber auch die Alte bleiben.

Ich will mich mal um mich selbst kümmern und nicht immer nur um alle anderen.

Ich will mir selbst wichtig sein. Ich will anderen wichtig sein.

Ich will Kinderlachen hören, mindestens dreimal am Tag. Kinder sollen mir Geschichten erzählen. Von Drachen in ihrem Schlafzimmer und kleinen Monstern unter ihrem Bett. Von Prinzessinnen, Rittern und Meerjungfrauen.

Ich will die gleiche, unbekümmerte, freie Fantasie zurück haben, die ich als Fünfjährige hatte. Die sich nicht an die Tatsachen gehalten hat, sondern an das, was die Seele, das Herz und der Kopf sich zusammen überlegt haben. Weil erst dann die besten Ideen entstehen.

Ich will Gedanken in Worte fassen, die bei anderen direkt ins Herz gehen.

Ich will mit Worten und Umarmungen Herzen heilen.

Ich will, dass alles so wird, wie ich ich es mir vorstelle. Und wenn es nicht so wird soll es so werden, dass es trotzdem irgendwie gut für mich wird.

Ich will keine zu hohen Erwartungen haben, aber auch keine zu niedrigen.

Ich will das richtige erwarten und nicht enttäuscht werden.

Ich will mit Enttäuschungen klar kommen können, ohne mich gleich vom Dach stürzen zu wollen, wie Ted bei Scrubs.

Ich will nie eine Enttäuschung für andere sein müssen.

Ich will Erinnerungen in Kisten packen und ganz hinten im Kopf verstecken. Und da lassen und nie wieder auspacken. Ich will meinen Kopf aufräumen und alle sinnlosen Gedanken rausschmeißen.

Ich will mein Herz aufräumen und Menschen, die sich ihren Platz dort garantiert nicht verdient haben mit einem Arschtritt hinaus befördern und mich auf die wirklich Wichtigen konzentrieren. Auf die, die mir gut tun.

Ich will aber auch ein offenes Herz haben und mich nicht verschließen. Ich will Menschen eine Chance geben, sich den Platz dort zu verdienen. Ich will die Herzenstür offen lassen, aber zur Sicherheit setze ich den Kopf als Bodyguard ein. Mit all seinen Zweifeln und Ängsten.

Ich will Menschen in meine eigene kleine Welt lassen und mich gleichzeitig darin verstecken können.

Ich will meine Angst loswerden. Meine Angst davor mich Menschen zu öffnen und mich lieben zu lassen. Meine sinnlose Angst nach Einbruch der Dunkelheit noch in den Keller zu gehen. Meine Angst vor großen Hunden. Meine Angst vor Worten. Vor Worten, die mir wie Messer in Herz und Seele schneiden. Wörter, die aus Mündern von Menschen kommen, die mir so viel bedeuten, dass es schon weh tut.

Ich will Momente konservieren, in kleinen Traumschachteln und sie nach Glücklichkeitsgrad sortieren. Ganz unten wären die Momente, in denen ich plötzlich lächeln musste, inmitten einer Menschenmenge, weil ich etwas gesehen habe, was sonst keiner wahrgenommen hat. Zum Beispiel den bunten, großen, wunderschönen Schmetterling in Indien, der sich auf dem Kopf eines kleinen Kindes gesetzt hat.

Und ganz oben wären die Momente, in denen ich andere mit meinem Glück hätte anstecken können. So wie damals, als du mich mitten im Regen gestoppt hast und mich einfach so geküsst hast. Oder als ich meine Lieblingsmenschen nach 7 Monaten in Indien endlich wieder umarmen konnte.

Ich will meinen Lieblingsmoment heiraten und viele kleine wunderschöne Momente von ihm bekommen.

Ich will träumen. Von Dingen, die sich unterm Meeresspiegel und hinter dem Horizont abspielen. Träumen von Dingen, die mir unmöglich erscheinen, aber durch das Träumen Realität werden. So sehr träumen, dass ich nur noch als „Die Träumerin“ bekannt werde, die alle Kopfmenschen nett belächeln. Ich will meine Augen schließen und in der Stille Dinge hören, die sonst keiner hört.

Ich will leben, lieben, lachen. All die Sachen machen, die man machen sollte und noch mehr. Die Lust am Leben finden.

Ich will, dass ich wenigstens ein paar der Dinge, die ich will, erreiche.

Aber im Grunde genommen, wenn man es mal neutral betrachtet, will ich nur eins.

Nämlich viel zu viel.

Plattenwahnsinn

13 Apr

Wir ziehen um. Wir, das ist die gesamte Familie. Und da wir in der neuen Wohnung, weder einen Speicher noch einen Keller haben wird gemistet. Und als mein (Stief)Vater dann gesagt hat, er will seine alten Platten verschenken, kam von mir ein dramatisches: ” Noooooooiiiiiin! Die verkauf ich!”. Okay, es war nicht dramatisch, aber jetzt hab ich hier zwei Kisten voller alter Platten und einen Monat Zeit sie zu verkaufen, die unverkauften werden verschenkt. Das hab ich hier jetzt vor. Und ich hab einen Haufen Follower, bei denen ich von mindestens 10 weiß, dass sie einen Plattenspieler besitzen. Das Geld kann ich ganz gut für mein Studium ansparen (oder ausgeben, wobei das eigentliche Ziel eigentlich sparen ist). Ich habe jetzt keine Preise für die Platten festgelegt, weil die eh alle verschieden sind. Ich sag euch mal, wie ich mir das so vorstelle:

Ihr schreibt mir eine Mail an marsharicharz@gmail.com (Mir egal, dass da meine Nachname dabei ist, dank diverser Slamvideos kennt ihr den eh schon) welche Schallplatten ihr wollt und dann reden wir weiter über den Preis und unsere Preisvorstellungen. Ich werde den Wert mit meinem Stiefvater absprechen, der kennt sich da besser aus, als ich. Aber mit mir kann man auch handeln. Allerdings wird er Versand ca. 15 € kosten, so ganz exakt kann ich das nicht sagen, allerdings brauche ich zum Senden dieses hübsche Ding http://www.ebay.de/itm/NEU-10-St-LP-Versand-Kartons-1-3-Schallplatten-/390042719514?pt=Kartons_Schachteln&hash=item5ad05b951a zum Preis von 11 €. Da passen dann aber auch 3 Schallplatten rein.

Wenn ihr eine megageniale, individuelle, großartige, wunderschöne SchalplattenUHR haben wollt, dann mach ich euch das natürlich gerne für den Aufpreis von 6€. Hier ein kleines Beispiel von meinem Geburtstagsgeschenk:

Bei Fragen meldet euch einfach per Mail.

Und jetzt viel Spaß beim Stöbern in der Liste, die ich die letzten drei Stunden erstellt habe. Also entschuldigt, dass sie chaotisch ist, es ging nicht anders. Die durchgestrichenen sind schon vorgemerkt und in Verhandlung, wenn sie verkauft und verschickt sind, mach ich sie auch aus der Liste.

Simple Minds – Ballad of the Streets

Simple Minds – Street Fighting Years

Simple Minds – In the City of Light

Music from the Soundtrack of THE WHO Film QUADROPHENIA (2 Platten)

Cat Stevens – Gemischt von Coccinelle Varieties

Cat Stevens – The Best of Cat Stevens

Cat Stevens – Greatest Hits

 

Falco – 3

Falco – Wiener Blut

Falco – The Sound of Music

 

Little Richard – King of Rock

Hollies – Russian Roulette

Melanie – Greatest Hits

Depeche Mode – Destruction Time Again

Depeche Mode – A Broken Frame

Tina Turner – Private Dancer

 

Eurythmics – it’s alright (Baby’s coming back)

Reinhard Mey- Ankomme Freitag den 13.

Manfred Mann – The Best Of

Karl Böhm – Beethoven Neunte Sinfonie d-Moll mit Schlusschor “An die Freude”

Dire Straits

Deep Purple – The Anthology

Joan Baez – The Songbook (4 Platten)

Joan Baez – Greatest Hits Vol. 2

Die Ärzte (ft. The Incredible Hagen) – Gehn wie ein Ägypter (verlängertre Fassung)

 

Camouflage – Methods of Silence

Off – Electrica Salsa

Rasa – Universal Forum

Pink Floyd – a saucerful of secrets

Pink Floyd – A Momentary Lapse of Reason

Pink Floyd – Delicate Sound of Thunder

 

Gilbert Be’Caud – seine schönsten deutschen Lieder

Village People – Y.M.C.A (Special Version, limitierte Auflage)

John Farnham – You’re the Voice

Suzi Quatro

Konstantin Wecker – Wieder dahoam

Konstantin Wecker – Genug ist nicht genug

Peter Schiling – Fehler im System

Talk Talk – Living in another World Maxi

A.I.M. – SO EVIL (Close to the edge)

Defcon – Club-Mix

Wolfgang Amadeus Mozart – Sinfonie Nr. 33 B-Dur KV 319

Billy Joel – Storm Front

Boogie with Canned Heat – Canned Heat Maxi

Birthcontrol – Hoodoo Man

Foreigner – 4

Status Quo – Rockin’ all over the World

Paul Hardcastle

Marillion – Market Square Heroes

Marillion – Garden Party The Great Cucumber Massacre

Marillion – Fish out of Water Rarities

Marillion – Forgotten Songs

Marillion – Real to Reel

Marillion – Fugazi

Marillion – Clutching at Straws

Marillion – Sugar Mice (Single)

Marillion – Imcommunicado (Single)

Marillion – Warm Wet Circles Remix

Marillion – Misplaced Childhood

Marillion – Assasing (Single)

Marillion – Brief Encounter

Marillion – Kayleigh (Single)

Marillion – Lavender (Single)

Marillion – Script for a Jester’s Tear

Marillion – Seasons End

Marillion – Hooks in you

Marillion – The Thieving Magpie 

Fish – Stete of Mind

Fish – Big Wedge

Jive Bunny – The Album

Adriano Celentano – Die großen Erfolge

Alexandra – Unvergessen

The Golden Era of Dixie Land

Fats Domino – Best Rarities of

Fats Domino – Fantastic Fats, Sixteen of the Greatest Tracks

Bill Haley – See you later Alligator

The Trevor Richards – New Orleans Trio

Get the Knack – The Knack

Albert Hammond – Greatest Hits

Beatles’ Greatest

Beatles – Sgt. Peppers Lonely Hearts Club Band

Beatles – Yellow Submarine Nothing is real

Beatles – 1962-1966

 

Beatles- 1967-1970 (Hab ich zweimal da…)

Uriah Heep – Innocent Victim

Altec – Odyssey

Theme from the Motion Picture Soundtrack „Fletch“

Sinitha – Toy Boy (Single)

Michael Jackson – Thriller (Single)

 

Liederbücher II

Ludwig Hirsch – Liederbuch

Simon and Garfunkel – Bridge over Troubled Water

The Best of the Dubliners

Orchestra and Chorus Les Humphries – Singing Explosion

Frankie goes to Hollywood – Liverpool

Frankie goes to Hollywood – Two Tribes

Frankie goes to Hollywood – the past, the present, the future

Pop Heroes – Golden Earrings

Jerry Rafferty – City to City

Barclay James Harvest – Berlin A Concert for the People

Queen – The Works

Queen – The Miracle

Queen – I want it all

Queen – Who wants to live forever (Single)

Queen – The Game

Queen – Live Magic

Chris de Burgh – Crusader

Peter Gabriel

Peter Gabriel – Passion

Die Toten Hosen – Damenwahl

Die Toten Hosen – Opel-Gang

 

EPMD – Infinished Business

Scholly D – Saturday Night! The Album

AC/DC – For those about to rock

Sally Oldfield – Water Bearer

Neil Diamond – Rainbow

Fish Tony Banks – Short Cut to Somewhere (Music from the Film Quicksilver)

Neil Diamond – I’m Glad You’re here with me Tonight

Neil Diamond – Live Konzert aus dem Greek Theater, Los Angeles

Neil Diamond – Hot August Night

Ein Herz und eine Seele – Originalaufnahme der gleichnamigen WDR-Fernseh-Serie

Frank Zander – Franks Beknackte Idee

Country Girl meets Country Boy 20 Original Hits (u.a. Johnny Cash, Billy Swan, Dolly Parton…)

White Christmas – Weltstars singen Weihnachtslieder

Musik Express präsentiert: Lined Again

The Housemartins – Caravan of Love (Maxi-Single 12 inch)

Chris de Burgh – Man on the Line

Mike and the Mechanics

Scorpions – Rhythm of Love

Scorpions – Blackout

Scorpions – Savage Amusement

Scorpions – Love at First Sting

Scorpions – World Wide Live

Lionel Richie – Dancing on the Ceiling

Helloween – Dr. Stein (Maxi)

Helloween – Keeper of the Seven Key Part II

Genesis – Tonight, Tonight, Tonight (Remix Long Version)

Genesis – The Lamb Lies Down on Broadway

Genesis – Irgendwas mit 10 Tracks

 

Genesis – abacab

Genesis – Mama (Single)

Phil Collins – No Jacket Required

Phil Collins – Sussudio (Extended Remix)

Phil Collins – One More Night (Single)

Phil Collins – Take me Home (Extended Version, Limited Edition)

Phil Collins – a groovy kind of love (single)

Phil Collins – Face Value

Mike Oldfield – Earth Moving

Ozzy Ozbourne – Blizzard of Ozz

Kraftwerk – Die Mensch Maschine

Jethro Tull – Rock Island

Wambro’s N.1 – Selbstbewusst

The Who – Who’s Next

 

Rory Gallagher – Calling Card

The Dubliners – Seven Drunken Nights

Spider Murphy Gang – Dolce Vita

Step by Step Super Top-Hits International 1982

Lisa Fitz – I flipp aus

Disco Express – 20 Original Hits 

40 Super Oldies

Beethoven – Die Neunte Symphonie (Londoner Symphonie-Orchester)

Allotria Party – 28 Dixie Hits

Party mit den Swinging Fanfares

Swinging Fanfares

The Best of Roger Whittaker

DNA ft. Suzanne Vega – Tom’s Diner (Single)

Barclay James Harvest – Ring of Changes

UFO 2 – Flying

Jefferson Starship – Gold

Smokie – The very Best of

Volker Lechtenbrink – Der Macher

Rainhard Fendrich – a winzig klaner Tropfen Zeit

Achim Reichel – Regenballade

Supertramp – Crime of the Century

Neil Young – Crazy Horse (Liveaufnahme)

Cliff Richard – Live!

Rolling Stones – Die 30 größten Hits

 

Bee Gees – Best

De Black Fööss – Lins eröm, Rächs eröm

Louis Armstrong

Elvis Presley – Pure Gold

 

Carlos Montoya – Flamenco Concert

Georg Danzer – Direkt

Reinhard Mey – 20:00 Uhr

Grönemeyer – Irgendwelche 8 Lieder

Grönemeyer – Halt mich (Maxi-Single)

Pushdys – Computer-Karriere

Middle of the Road – Acceleration

Joan Baez – House of the Rising Sun

Udo Lindenberg & Das Panik-Orchester – Ball Pompös

Buddy Holly’s – Greatest Hits

Der grosse Preis Wim Thoelke präsentiert: Die schönsten Chöre

Opernchöre

Leinemann – Live

Maryla Rodowicz – ROK

Extrabreit – Zurück aus der Zukunft

The Original Soundtrack – Saturday Night Fever

ABBA – The Very Best of ABBA

Deep Purple – Last Concert in Japan

Deep Purple – Made in Japan

Verschiedene – Das pralle Leben

Verschiedene – Stars & Hits für das Rote Kreuz

Verschiedene – Lieder unserer Zeit in Licht und Schatten

Verschiedene – Hit Explosion Die absoluten Superhits – brandneu und topaktuell

Verschiedene – Hit-News

Verschiedene – Beats International Dub be Good to me

Verschiedene – The Hit Sensation Die Internationalen Top-Hits ’81-’82

Verschiedene – Alles in Butter

Verschiedene – Ich kann Rhythmus

Verschiedene – American Mix

Verschiedene – HitRocket 20 Super Hits

Verschiedene – The Trini Lopez Show

Verschiedene – Gold Hits

Verschiedene – Super 20

Verschiedene – Summer Meoldy Hits

Verschiedene – Die Superhitparade der Klassik

Verschiedene – Rock’n'Soul

Verschiedene – Stars on 45

An meine Muse

7 Apr

Liebe Muse,

ich weiß, ich habe dich die letzten Monate stark vernachlässigt, war mit anderen Dingen beschäftigt und mich nicht mehr bei dir gemeldet. Das tut mir Leid, aber ich hatte meine Gründe.

Jetzt bist du weg und ich weiß nicht, wo du dich versteckt hast. Ich habe schon überall gesucht: In meinem Reimlexikon, auf Twitter, in meinen alten Blogeinträgen, auf Instagram, im Wäschekorb, unterm Kopfkissen, in den Kinderbüchern meines kleinen Bruders, in meinem Kopf, in meinem Herzen und in wahrhaft jeder Ecke dieses kleinen Hauses. Nichts. Du bist spurlos verschwunden. Ohne Abschiedsbrief. Findest du das nicht ein bisschen unfair?

Wir beide, wir waren groß. Zusammen haben wir Menschen in andere Welten entführen und verzaubern können. Wir haben sogar auf Poetry Slam Bühnen gestanden und ab und zu sogar mal gewonnen. Wir haben Wortgebilde geschaffen. Nie dagewesene Wortgebilde. Ohne dich bin ich nicht ich. Das klingt kitschig, aber ist so. Wirklich.

Komm doch wieder! Wahrscheinlich gehst du mir gerade fremd. Bist du bei Anke Fuchs oder Sebastian 23? Weil sie erfolgreicher sind als ich? WIR KÖNNTEN AUCH SO SEIN. Tschuldige, kleiner Ausraster. Komm wieder. Ich mach uns heißen Kakao und wir reden über unsere Differenzen und fangen wieder an miteinander zu arbeiten, ja?

Und komm ja nicht wieder auf die Idee, deinen Bruder hierher zu schicken. Der mag ja ganz nett sein, aber nett ist die kleine Schwester von scheiße. Siehst du, was der mit mir macht? Nur noch Phrasen hab ich im Kopf. Außerdem ist er nur eine Mischung aus Shrek, Mario Barth und Peter Griffin. Du… du bist alle griechischen Götter zusammen. Du bist äußerlich ein bisschen George Clooney und Johnny Depp. Du gehörst zu mir, das weiß du auch.

Bis du wieder da bist werde ich nicht mehr schreiben. Und alle sich bewerbenden Musen wegschicken. Kannst du dir vorstellen, dass letztens eine da war, die so aussah wie Cruella de Vil? Ich habe lachend die Tür zugeschlagen. Für dich wird sie offen sein. Immer.

Ich vermisse dich und will dich wieder haben. Lass uns wieder wunderbares schreiben. Bitte.

Deine M.

P.S. Ich will kein harmloses Küsschen von dir, ich will mit dir schlafen. Denn aus Leidenschaft entstehen die besten Werke.

Kamele stinken

1 Apr

Dinge, die ich dank meiner Indienzeit nie vergessen werde:

1. Die Schönheit des Sternenhimmels in der Wüste von Jaisalmer.

2. Den widerwärtigen Geruch von brennendem Menschenfleisch am Ganges in Varanasi. Die spinnen manchmal schon, diese Hindus.

3. Den Schmerz einer Trennung.

4. How to wear a Saree

5. Das überwältigende Gefühl ganz tief im Herzen, als mich mein Lieblingsdownie Ragunathan urplötzlich fest umarmt hat.

6. Den salzigen Geschmack von Abschiedstränen auf den Lippen.

7. Die Gewissheit, dass ich in meinem Land als Frau alle Freiheit der Welt habe.

8. Das mit hängenden Geschwüren übersäte Gesicht des Bettlers aus Kalkutta.

9. Das Gefühl tiefer Scham beim Zusammentreffen mit peinlichen deutschen Touristen.

10. Den Klang meines Namens, wenn ihn die Kinder freudig laut gerufen haben. (Maasa, das “s” dabei ein wenig gelispelt.)

11. Kamele stinken.

100 Fakten ueber mich

24 Mar

Sollten hier jetztr eigentlich stehen.

Wuerde euch bestimmt auch interessieren, oder? Vor einer Weile hatte ich diese grandiose, noch nie* dagewesene (*nur so an die tausend Mal) Idee, einen Blogpost mit 100 Fakten ueber mich yu veroeffentlichen. Ich habe angefangen zu sammeln, mal mehr, mal weniger interessante Punkte.

Und dann hab ich nochmal genauer darueber nachgedacht. Will ich wirklich, dass ein Haufen Fremder so viel ueber mich weiss? Ich meine, ihr wisst eh schon viel zu viel ueber mich. So viel, dass ihr wahrscheinlich ein Buch ueber mich schreiben koenntet.

Im Grunde genommen will ich von Menschen kennen gelernt werden. Durch treffen, Gespraeche, persoenlichen Austausch eben. Nehmen wir mal an, ich habe irgendwann mal wieder eine Beziehung (Ja verdammt, ich hab da noch Hoffnung!). Und derjenige findet dann diesen Blogpost mit 100 Fakten ueber mich. Wie interessant kann ich dann noch sein? Wo ist der Spass am gegenseitigen Kennenlernen geblieben? Daran, den anderen zu entdecken? Nach einer Weile wuerde der andere bestimmt das Interesse an meiner auf 100 Punkte reduzierte Persoenlichkeit verlieren.

Und ausserdem: Das geht euch eh nichts an. Wer mehr ueber mich wissen will, soll nachfragen. Ich leg meine Persoenlichkeit doch nicht auf den Praesentierteller, damit Hans-Dieter Mueller aus Wiesbaden mehr ueber mich weiss, als meine Mutter. Mal abgesehen davon, dass die das hier auch lesen kann.

Je mehr der Mensch von dir weiss, desto verletzlicher bist du. Ich moechte nich verletzlich sein. Beziehungseise nicht gegenueber von Menschen, die ich noch nie gesehen habe.

So. Schluss jetzt. Passt auf, was ihr so im Internet von euch presigebt. Bevor ihr seelisch ausgeweidet (Ich neige zu Uebertreibungen, verzeiht.) und analysiert werdet von irgendwelchen Hobbypsychologen da draussen. Ich komme hier gerade  nicht zum Ende, deswegen meine finalen, zum naheren Nachdenken anregenden Schlussworte (ein Zitat von Sebastian 23):

“Huetet euch vor den Boeden, denn sie sind bereits unter euch.”

Im Kreis

12 Mar

Zwei Frauen, die sich mit ihren bunten Röcken im Kreis drehen. Immer wieder im Kreis, im Kreis, im Kreis. So schnell, dass mir vom Zuschauen schwindelig wird. Schillernde Farben und dazu der eiserne Topf, in dem ein Feuer lodert, auf ihrem Kopf.  Klirrende Glocken von ihren Fußbändern. Stille im Publikum.

Immer wieder im Kreis, im Kreis, im Kreis. Balancierend. Bunt, schillernd, faszinierend. Mit offenem Mund sitze ich da, trotz Fließjacke eine Gänsehaut. Überall. Jetzt nur noch eine Frau. Und sie dreht sich noch schneller. Nur noch ein wirbelndes orange-rot-gelbes Glitzeretwas. Und immer noch das Feuer, das höher lodert, aber nicht von ihrem Kopf fällt. Im Kreis, im Kreis, im Kreis. Immer wieder.

Dazu die Trommel. Ein junger Mann, der so aussieht, wie ich mir Aladdin schon immer erträumt habe. In weißer Hose, gelben Hemd und einem bunten Turban über den schwarzen Locken. Er und die Frau, eine Einheit. So schnelle Handbewegungen, dass die Finger auch eine Einheit ergeben. Lachen. Grübchen. Strahlende Augen. Und die Frau dreht sich immer noch. Im Kreis, im Kreis, im Kreis. Immer wieder.

Finale. Die Fingerbewegungen werden schneller, die Umdrehungen der Frau auch. Das Feuer dreht sich mit, unendlich schnell. Faszination. Tränen in meinen Augen. Beeindruckt. Schlucke sie herunter. Ein letzter Trommelschlag. Eine letze Fußbewegung. Ende. Tosender Applaus.

(Einer meiner vielen neuen Eindrücke aus Udaipur, Rajasthan, Indien.)

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